Presse
23.01.2012, 08:23 Uhr | Märksiche Allgemeine Zeitung / Jürgen Rammelt 23.01.2012
Treffen der Parteibasis 23.01.2012
Neujahrsempfang der CDU-Stadtverbände
RHEINSBERG - Heidrun Otto und Jan-Pieter Rau konnten gestern Vormittag mehr als 60 Parteimitglieder, Freunde und Sympathisanten beim Neujahrsempfang der CDU im Hotel „Haus Rheinsberg“ begrüßen. Die beiden Vorsitzenden der Stadtverbände Lindow und Rheinsberg hatten zum dritten Mal in Folge gemeinsam zu dem Treffen eingeladen.

Neben dem Granseer Amtsdirektor Frank Stege waren auch dessen Lindower Amtskollege Danilo Lieske sowie der Kreisvorsitzen-de der Partei, Jan Redmann, gekommen. „Herr Lieske ist zwar nicht in unserer Partei, aber wir pflegen ein gutes Miteinander“, erklärte Heidrun Otto. In Lindow gehe es „mehr um die Sache“, so die CDU-Chefin und Stadtverordnete.

Jan-Pieter Rau, der Vorsitzende des 30 Mitglieder zählenden Rheinsberger Stadtverbandes, ging in seiner Ansprache auf sein Amt als Bürgermeister und den Kurs seiner Partei ein. „Dass es so schwierig wird, habe ich nicht geahnt. Aber was erledigt werden muss, muss erledigt werden“, sagte der Rathauschef. Auch wenn die Stadt in den vergangenen beiden Jahre einen bestätigten Haushalt vorweisen konnte, so müsse der Haushalt dennoch konsolidiert werden, sagte Rau. „Wir müssen handeln – und das ist mit Kürzungen, Einschnitten und Steuererhöhungen für die Bürger verbunden.“

Als Ergebnisse seiner Arbeit nannte der CDU-Stadtverbandschef die Umstrukturierung der Verwaltung, die Skateranlage, den begonnenen Umbau der Förderschule und die Sanierung der Remise. Als Aufgaben der Zukunft bezeichnete er den Umbau des Rathauses, die Sanierung der B 122 ab dem Sommer, das Friedrich-Jahr zum 300. Geburtstag des Preußenkönigs und den Laurentiustag der Köche im August.

Jan Redmann ging bei dem Treffen der Parteibasis kurz auf die Entlassung des Geschäftsführers der Ruppiner Kliniken, Horst-Michael Arndt, ein. Mit dem Hinweis auf die Stärkung des Mittelstandes deutete er an, dass seine Partei nicht immer mit der Strategie und dem Tun des Geschäftsführers konform ging. Redmann sprach die Hoffnung aus, dass der Landrat seine Schulaufgaben gut gemacht hat, um den Kreis vor Schaden zu bewahren und wieder Ruhe in die wichtigen Kliniken einkehren zu lassen. Aber auch der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan wurde vom Kreisvorsitzenden kurz angesprochen. „Anstelle darüber zu streiten, wie ein Bundespräsident seine Urlaubsreisen organisiert, sollten wir lieber darüber nachdenken, was unsere Soldaten in Afghanistan leisten“, so Redmann. (Von Jürgen Rammelt)

aktualisiert von Sebastian Steineke, 23.01.2012, 08:24 Uhr
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