Unionsmitglieder des Bundestages, Landtages und Kreises OPR besichtigten gestern die Kyritz-Ruppiner Heide. Sie verschafften sich ein Bild vom riesigen Gelände, um besser mitreden zu können. Weitere Ideen über dessen Zukunft waren nicht zu erwarten. Trotzdem war der Besuch ein Erfolg.
Es ist wichtig, sich hier umzusehen, bevor man über die Platzzukunft spricht und entscheidet. Die Heide ist längst frei von der beabsichtigten militärischen Nutzung. Frei von Altlasten ist sie noch lange nicht. Das wird und muss sie aber auch nie sein. Darin stimmen die Unionspolitiker mit Wittstocks Bürgermeister überein. Es ist ein guter Ansatz für weitere Ziele, dass nicht die Komplettberäumung gefordert wird. Denn niemand könnte die vielen Millionen Euro dafür aufbringen.
Mit Blick auf die Zukunft wurde auch über den Brandschutz gesprochen. Spezialkräfte müssen vor Ort bleiben, auch wenn die Bundeswehr und damit ihre eigene Feuerwehr abzieht.
Konsens herrscht darüber, dass der Region nichts von oben übergestülpt werden darf. Deshalb müssen Wittstocker und andere Vertreter der Kommunalen AG sagen, was sie wollen. Und aufpassen, dass sich Land und Bund nicht aus der Verantwortung stehlen.




