Am 22. April ist Landratswahl in OPR! Ihre Stimme für SVEN DETER!
Presse
14.04.2018 | MAZ - Kyritzer Tageblatt 14.4.2018 / Matthias Anke
Dreetz. Als in Dreetz 2016 in eine nagelneue Milchviehanlage investiert
wurde trotz des damals akuten Milchpreisverfalls, da schauten viele Augen auf die Agrargenossenschaft „Rhinluch“. Nach nun fast zwei weiteren Jahren steht noch nicht immer alles zum Besten. Doch: „Solche Anlagen sind Zukunftsanlagen. Es werden andere sein, die vom Markt gehen müssen“, sagte am Freitagnachmittag der sichtlich begeisterte neue Parlamentarische
Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft,
Michael Stübgen (CDU). Stübgen war nur einer der Gäste von Rhinluch-Chef Detlef Peters. Um sich über die aktuelle Situation dieses Agrarbetriebs zu informieren, kamen auch der CDU-Bundestagsabgeordnete für die Region, Sebastian Steineke, die Vizevorsitzende des CDU-Kreisverbands, Sigrid Nau, und Landwirt Sven Deter. Deter ist zugleich Präsident des Kreisbauernverbandes sowie Vizepräsident des Landesbauernverbands und ebenso von der CDU. Deter wirbt derzeit für sich, um am 22. April zum neuen Landrat von Ostprignitz-Ruppin gewählt zu werden. Doch das wurde in Dreetz
nicht thematisiert. Wichtiger waren Themen wie die Agrarförderung, Düngemittelverordnung und eben die Milchpreissituation. Staatssekretär Stübgen verwies beispielsweise auf eine Fraktionsarbeitsgruppe, die sich auf
Bundesebene mit dem Thema Milch als Futter in der Schweinemast beschäftigt. Detlef Peter berichtete, wie sehr die Preisturbulenzen seinen Betrieb belasteten. So erhielt die Agrargenossenschaft 2016 für ihre Milch so
wenig Geld wie nie zuvor und baute trotzdem den Stall fertig. Denn als vier Jahre vorher die Planung dazu begann, sei eine derart dramatische Entwicklung noch nicht abzusehen gewesen. Es blieb nur die Hoffnung, dass die Milchpreise wieder steigen. Doch sie sackten auf unter 20 Cent pro Liter ab und erholten sich nur langsam. „Wir waren jetzt endlich bei deutlich mehr als 30 Cent, doch es geht schon wieder leicht bergab“, sagte der Genossenschaftschef. Erst 35 Cent/Liter wären ein Betrag, mit es sich zu arbeiten lohne. Rund zwei Millionen Euro kostete der 2016 bezogene Kuhstall. Im Jahr zuvor wurde ein neues Melkkarussell für 1,5 Millionen Euro in Betrieb genommen, jeweils inklusive Fördergeldern. Dass Stübgen dieser Anlage eine Zukunft bescheinigt, liegt an dem außergewöhnlich hohen Standard, den Peter erläuterte: 500 Tiere haben Platz. Sie leben nicht zwischen Metallgittern oder auf hartem Boden, sondern haben es bequem dank Kunststoff. Eine Art Massagegerät können sie ansteuern. Lüftung, Licht und damit die Temperatur werden vollautomatisch geregelt. Die Agrargenossenschaft zählt 90 Mitglieder und hat fast 40 Beschäftigte. Der Jahresmilchertrag liegt bei sechseinhalb Millionen Litern und ist nicht das einzige Standbein. Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Futtermais, Raps, Möhren, Kartoffeln und Triticale werden in Dreetz auf 2000 Hektar angebaut.

14.04.2018 | MAZ - Ruppiner Tageblatt 14.4.2018
Rheinsberg. Vier der fünf Landratskandidaten wollen heute zwischen 13 bis 15 Uhr im Rheinsberger Jugendclub Pavillon die Fragen von Jugendlichen beantworten. Eingeladen wurden Christian Scherkenbach und Hans-Georg
Rieger (beide parteilos), Sven Deter (CDU) und Amtsinhaber Ralf Reinhardt (SPD). Nicht eingeladen wurde die AfD-Kandidatin Petra Hentschel. CDU-Mann Deter will dagegen schon von 10 bis 12 Uhr auf dem Triangelplatz für Gespräche
bereit stehen.
Quelle: Sven Deter  

13.04.2018 | MAZ - Ruppiner Tageblatt 13.4.2018 / Dirk Becker
Neuruppin/Wustrau. Es fühlt sich schon etwas buckelig unter normalen
Schuhsohlen an, läuft der Besucher über den Fußballrasen beim TSV Wustrau. DFB-Präsident Reinhard Grindel und Siegfried Kirschen, Präsident des Fußball-Landesverbandes (FLB), bemerkten das ebenfalls am Mittwoch bei ihrem Besuch auf dem Frank-Jeske-Sportplatz am Mühlenberg. Die Anlage mit einem Haupt-, einem Neben- und einem Bolzplatz in der 1000-Seelen-Gemeinde hat bereits 50 Jahre auf dem Buckel. Eine Sanierung ist dringend erforderlich, allerdings kann die zuständige Fehrbelliner Bürgermeisterin Ute Behnicke da wenig helfen, und ein Antrag beim Landessportbund auf Förderung wurde erst einmal auf Eis gelegt. „Wir müssten einen Nutzungsvertrag von 25 Jahren vorweisen“, sagt Ingo Lamprecht, Vorsitzender des TSV Wustrau. Tatsächlich weist der Vertrag mit dem Fehrbelliner Rathaus eine dreijährige Nutzung aus. Während sich die
Gäste von DFB und FLB verspäteten, blieb Zeit, sich in kleiner Runde zu verständigen. Behnicke, Lamprecht und Kreissportbund-Geschäftsführer
Thomas Krieglstein erörterten Lösungsvorschläge auf kurzem Wege. Und dann kam die schwarze Limousine mit dem mächtigsten Mann Fußball-Deutschlands angefahren, eskortiert von Sebastian Steineke, CDU-Bundestagsmitglied, der Grindels Besuch erst möglich gemacht hatte. Man kennt sich aus gemeinsamen Bundestagszeiten. „Ich hatte ihn letztes Jahr schon gefragt, der Termin im Mai konnte dann aber nicht stattfinden. Ich habe
ihn dann gebeten, einen neuen Termin vorzugeben“, sagte Sebastian
Steineke. Männermannschaften beanspruchen das Gelände und fünf
Nachwuchsteams. Alle trainieren auf den Nebenplätzen, die entsprechend
beansprucht aussehen. Der kleinste, eher ein Bolzplatz, wird auch für die Jugend des Dorfes ständig offen gehalten. „Das ist nobel, dass ihr den Platz öffnet“, sagt Grindel nach kurzer Begrüßung und Querung des Spielfelds. Das Stichwort für Ingo Lamprecht: „Ein Traum wäre ein Kunstrasenplatz.“ Den Einwurf von der Seite kontert Reinhard Grindel elegant mit einem eher fordernden Blick auf die Bürgermeisterin. Aber die hat schon vor nicht allzu langer Zeit ein Kunstrasen-Projekt beim SV 90 Fehrbellin befördert. Beim DFB ist in dieser Richtung nichts zu holen. Die Aktion der 100 Kleinplätze zu Zeiten der Weltmeisterschaft in Deutschland „ist nicht zu wiederholen“, sagt Grindel. „Fifa und Uefa nehmen zu viel weg.“ Das Thema sollte auch eine Stunde später noch die Gemüter in der Gaststätte des Volksparkstadions des MSV Neuruppin erregen. Aber zunächst wird dem Trainingstreiben des TSV-Nachwuchses zugeschaut und dem für die Arbeit mit den jungen Kickern maßgeblich Verantwortlichen und zugleich erfolgreichen Max Döbbelin ein Förderpreis des DFB überreicht. Gratulation und Urkunde, später im Jahr eine Reise in ein spanisches Trainingslager. So sieht Motivation für einen der Fußballhelden der Aktion junges Ehrenamt seitens des Deutschen Fußballbundes aus. Viel Zeit blieb nicht, um die vorbereiteten Fragen an den Präsidenten zu richten. Der Austausch von Nettigkeiten sollte allerdings nicht
zu kurz kommen. Die Vorderen der Verbände bekamen die roten TSV Fanschals vom Vorsitzenden überreicht. Im Gegenzug signierte Reinhard
Grindel Vereinswimpel. Und schon ging es im Autokorso über Land nach Neuruppin, wo den DFB-Präsidenten ein volles Haus und erwartungsvolle Gesichter erwarteten. Im flächenmäßig größten Fußballkreis Deutschlands gibt es nur den einen in Vereinshand, und der befindet sich beim SSV Einheit Perleberg. Da ist es wieder, die leidige Kunstrasenplatz-Diskussion, die auch hier letztlich abgeschmettert wird. Man bräuchte neue Programme, so Grindel. Beim Antrittsbesuch beim neuen Innenminister Horst Seehofer, der auch für den Sport in Deutschland zuständig ist, wolle er als DFB-Präsident das gerne zur Sprache bringen. „Es sollte neue Infrastrukturprogramme geben mit einem fetten Bundesanteil.“ Der MSV Neuruppin bemüht sich seit einiger Zeit intensiv, ein künstliches Geläuf auf dem weitläufigen Vereinsgelände an der Alt Ruppiner Straße zu bauen. Der Kreissportbund hilft und die anwesenden
Vereinsvertreter, allen voran der Wustrauer Ingo Lamprecht, vernahmen es mit Interesse. Was beim TSV Thema ist und war, dass mehr Trainer bei doch steigenden Nachwuchszahlen benötigt werden, ist Teil des weiteres Fragenkatalogs. „Immer nur hoffen, alles gute kommt von oben? Nein! Wir müssen aus dem Quark kommen. Wir müssen uns öffnen und auf die Leute zugehen“, erklärt Grindel. Bezahlen, nein. „Ich bin zutiefst überzeugt, wir
werden mit Geld das nicht ausgleichen können, was im Ehrenamt geleistet
wird. Wir werden das Ehrenamt nicht durch bezahltes Hauptamt ersetzen.“ Und wenn die Vereine mehr Geld benötigen, sollten doch einmal die Beiträge in ihrer Höhe überprüft werden. Bei Siegfried Kirschen und dem Landesverband ist auch für die Bezahlung von Schiedsrichtern kein Geld zu holen. Schon gar nicht für Übungsleiter über die üblichen Pauschalen
hinweg. Sollten Beiträge erhöht werden, blieben die Kinder weg. Das Argument zog nicht beim DFB-Präsidenten. „Ich will niemandem zu nahe treten. Wenn ich einen spannenden Trainer habe, bleiben die Kinder.“ Und das war es schon. Noch eine kurze Antwort zum Abschneiden der Nationalmannschaft bei der kommenden WM: Es wird schwer, erneut Weltmeister zu werden. Bei Wustraus Ingo Lamprecht und den übrigen Vertretern blieben noch Fragen offen. Was ihnen aber blieb, war ein Erinnerungsfoto.

13.04.2018 | MAZ - Ruppiner Tageblatt 13.4.2018 / Andreas Vogel
Neuruppin. In Kürze kann in der Fontanestadt eine Beratungsstelle für Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige eröffnet werden. Der Bund werde das Projekt des Landesverbandes für körper- und
mehrfachbehinderte Menschen Berlin-Brandenburg (LVKM) mit knapp 289 000 Euro fördern, informierte gestern der CDU Bundestagsabgeordnete
Sebastian Steineke. Der Neuruppiner begrüßte die Förderung, denn eine unentgeltliche Beratung könne das Selbstbewusstsein von Menschen mit Behinderungen stärken. Davon ist Antje Binder vom Landesverband überzeugt. Sie leitet seit März bereits eine solche Beratungsstelle in Bernau
(Barnim), die an drei Tagen in der Woche geöffnet ist. „Wir werden sehr gut besucht“, sagte Antje Binder. Wo in Neuruppin die Beratungsstelle entstehen
wird, das wollte sie aber nicht sagen – weil der Verband erst einen Mietvertrag schließen kann, wenn die Zusage vom Bund schriftlich vorliegt. Verraten
hat Antje Binder lediglich, dass in Neuruppin wohl zwei Berater tätig sein werden. Der LVKM ist ein Selbsthilfeverband, der als Interessenvertretung
von Menschen mit schwerer mehrfacher Behinderung seit Jahrzehnten tätig ist. Ihm gehören vorrangig Vereine an, die sich aus Elterninitiativen entwickelt haben. In der Mark gibt es bisher zwei Beratungsstellen: in Bernau und in der Gemeinde Nuthe-Urstromtal. av

12.04.2018 | MAZ - Ruppiner Tageblatt 12.4.2018
Neuruppin. Die Ostprignitz-Ruppiner Christdemokraten geben heute um 19 Uhr ihren Jahresempfang im Festsaal der Ruppiner Kliniken. Als besonderer Ehrengast wird dabei Ingo Senftleben, der CDU-Landesvorsitzende und Fraktionsvorsitzende im Brandenburger Landtag, begrüßt. Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht aber auch Sven Deter. Der Landwirt aus dem Neuruppiner
Ortsteil Wulkow geht für die CDU am 22. April ins Rennen um den Posten des Landrates von Ostprignitz-Ruppin.
Quelle: Sven Deter  

12.04.2018 | Ruppiner Anzeiger 12.4.2018
Neuruppin/Dabergotz. Der Landes-CDU-Chef Ingo Senftleben wird bei seiner heutigen Tour durchs Ruppiner Land unter anderem um 13.30 Uhr die
Fleischerei Dülfer an der Neuruppiner Hermann-Riemschneider-Straße und um 15.40 Uhr die Wanego Kinder- und Jugendhilfe in Dabergotz besuchen. Danach
spricht er ein Grußwort beim Jahresempfang des Kreis-Parteiverbands im großen Festsaal der Ruppiner Kliniken.
weiter

12.04.2018 | Ruppiner Anzeiger 12.4.2018 / Matthias Haack
Neuruppin. Bei Ruppiner Sportvereinen schlug am Mittwoch Reinhard Grindel auf. Der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wurde beim TSV Wustrau und auch beim MSV Neuruppin begrüßt und stellte sich in einer abschließenden Diskussionsrunde Fragen von Vereinsfunktionären. Kern der Aussagen ist ein kurzfristiges Ziel, das Grindel und das DFB-Präsidium verfolgen. Er wolle zeitnah mit Minister Horst Seehofer (CSU) sprechen, um
den neuen Bauminister von einem möglichen Förderprogramm für Sportstätten zu überzeugen, so der Präsident des weltweit größten Fachverbandes. Grindel: „Ein fetter Anteil durch die Bundesregierung wäre sehr hilfreich.“ An die Seite sprang ihm Moderator Sebastian Steineke. Der CDU-Bundestagsabgeordnete bestätigte, dass zwar Förderprogramme wie Leader oder Lefl aufgelegt werden. Jedoch greifen sie nicht ausreichend,
weil ihre Richtlinien nicht an den Sport angepasst seien. In der einstündigen Gesprächsrunde beim MSV meldeten sich mehrere der 35 Vereinsvertreter
zu Wort, deren Sorgen sich um infrastrukturelle Nöte drehen. Neben Sporthallenauslastung und maroden Umkleiden bei Sportvereinen stellt der
Transfer der jungen Fußballer zum Training die größte Hürde dar. Thomas Graupner vom FSV Blau-Weiß 90 Rheinsberg: „Die Busanbindungen sind eine blanke Katastrophe.“ Für Reinhard Grindel bilden die Besuche bei kleinen Vereinen die „Basisarbeit“. Einmal im Monat lässt es sein Terminplan zu, sich bei Fußballern fernab des bezahlten Sports zu informieren. Im flächenmäßig größten deutschen Fußballkreis Prignitz/Ruppin war er erstmals. Er forderte die Kicker gerade wegen der vielen Probleme auf, mehr das Gespräch zu suchen. „Man kann nicht nur darauf hoffen, dass das Gute von oben kommt.“ Eigeninitiative sei dringend erforderlich, regte er in einem Interview mit dieser Zeitung an. Auch warum er der deutschen Bewerbung
um die Europameisterschaft 2024 zuversichtlich entgegensieht und wer WM-Favorit ist, steht in der Sonnabend-Ausgabe.

12.04.2018 | MAZ - Kyritzer Tageblatt 12.4.2018
Kyritz. Die CDU setzt ihre Heimatgespräche im Landkreis fort. Das 7. Gespräch dieser Art findet am morgigen Freitag, 13. April, im Kyritzer Café Schröder statt. Mit dabei sind Sven Deter, Landratskandidat, der Bundestagsabgeordnete Sebastian Steineke, der Landtagsabgeordnete
Jan Redmann sowie Julian Brüning, Vorsitzender der Jungen Union Brandenburg. Beginn ist um 18.30 Uhr. Fragen zu den unterschiedlichen politischen Themen können von den Bürgern gestellt werden.

11.04.2018 | MAZ - Ruppiner Tageblatt 11.4.2018 / Cornelia Felsch
Wulkow. Sven Deter, Chef des Kreisbauernverbandes und Ortsvorsteher von Wulkow, wird am 22. April als CDU-Kandidat zur Landratswahl antreten. Nach acht Jahren endet im Sommer die Amtszeit des Landrats Ralf Reinhardt. Einen eigenen Betrieb führen unter ungewohnten neuen Bedingungen – der Landwirt Sven Deter nahm derartige Herausforderung bereits als junger Fachhochschulabsolvent an. Der frühe Tod seines Vaters im Alter von 65 Jahren zwang den damals 24-Jährigen, eine verantwortungsbewusste
Entscheidung für seine Zukunft und seine Familie zu treffen. Er übernahm den
elterlichen Betrieb in Wulkow und bewirtschaftete ihn gemeinsam mit seiner Mutter. „Der Tod meines Vaters brachte Unsicherheit in mein Leben und ich
musste mir viele Fragen stellen“, sagt der 43-Jährige. „Es ging darum, eigene Vorstellungen zu verwirklichen, das Erreichte zu erhalten, nachhaltig zu wirtschaften und Fehler möglichst zu vermeiden. Schließlich ging es darum, den Rinderzuchtbetrieb, den mein Vater nach der Wende aufgebaut hatte, als soliden Betrieb weiterzuführen und Gewinn zu erwirtschaften, so dass wir damit unseren Lebensunterhalt bestreiten konnten.“ Heute beschäftigt Sven Deter in seiner Wulkower Agrargesellschaft vier Mitarbeiter, bewirtschaftet
200 Hektar Land und züchtet Uckermärker sowie Charolaisrinder. Sven Deter wurde 1975 in Neuruppin geboren und ging in Alt Ruppin, Herzberg und Rheinsberg zur Schule, wo er sein Abitur ablegte. In der Neuruppiner Fleischerei Dülfer erlernte er anschließend den Beruf des Fleischers, bevor er an der bayrischen Fachhochschule Weihenstephan ein Agraringenieurstudium
aufnahm. Nach dem Studium übernahm er den elterlichen Betrieb. „Vom technischen Stand waren wir damals gegenüber den alten Bundesländern um 40 Jahre zurück. Wir waren überhaupt nicht konkurrenzfähig“, sagt der Rinderzüchter. Politisch interessiert war Sven Deter schon als Schüler. "Der Prozess der damals zur politischen Wende führte, hat mein Leben als
Jugendlicher geprägt. Wenn man eins und eins zusammenzählen konnte, dann war einem doch klar, dass es so nicht weitergehen konnte. 1989 brodelte es überall und die Themen waren auch in unserer Klasse präsent.“ Politisch interessiert blieb Sven Deter auch nach der Wende. Seit 2003 sitzt er im Kreistag, derzeit als einer der stellvertretenden Kreistagsvorsitzenden. Von 2003 bis 2017 war er Stadtverordneter in Neuruppin und seit 2014 ist er Ortsvorsteher in seinem Heimatort. Auch im Landesbauernverband engagiert sich der Wulkower. Er ist Vorsitzender des Kreisbauernverbandes Ostprignitz-
Ruppin und seit 2016 Vizepräsident des Landesbauernverbandes Brandenburg. Nun ist er der Landratskandidat der CDU, der er seit 2013 angehört. „Wenn man wirkliche Impulse setzen will, kann man das nur mit
Hilfe der etablierten Parteien erreichen“, sagt der Landwirt. „Für mich kam nur die CDU in Frage, da ich ein konservatives Weltbild vertrete und auf Solidität, christliche Werte und Nachhaltigkeit setze.“ Er wolle sich nicht der Partei anpassen, sondern Denkweisen und Erfahrungen in die Partei einbringen, um ihre Zukunftsfähigkeit mitzugestalten, sagt er. Als Landrat will der verheiratete
Vater von vier Töchtern vor allem für die Bürger da sein. „Ich möchte, dass die Leute sagen: ,Das ist mein Landrat, der kümmert sich um meine Belange’.“
Wer sich um die Rinder kümmern wird, wenn Sven Deter den Landratsposten
bekommen sollte, dazu will er sich noch nicht äußern. „Das entscheide ich, wenn es soweit ist.“ Fest steht, dass der Betrieb des Landwirtes weiter bestehen wird, dann allerdings mit einem anderen Geschäftsführer.
Quelle: Sven Deter  

11.04.2018 | MAZ - Dosse-Kurier 11.4.2018 / Christamaria Ruch
Wernikow. Alle Themen, die unter dem Nagel brennen, auf den Tisch legen. Das ist seit zwei Jahren Anliegen der CDU bei ihren Heimatgesprächen.
Landtagsabgeordneter Jan Redmann und Sven Deter, Kandidat für die Landratswahl in Ostprignitz-Ruppin, stellten sich am Montagabend im
Gasthaus Göske in Wernikow den Fragen. Hans-Heinrich Grünhagen, Vorsitzender der Gemeindevertretersitzung in Heiligengrabe, gab ebenfalls
Auskunft zu einzelnen Themen. 13 Frauen und Männer folgten der Einladung. „Drei Grundregeln haben wir: Jeder darf nur bis zu drei Minuten reden, jedes Thema kann angesprochen werden und nach 90 Minuten endet die Veranstaltung“, so Jan Redmann. Allerdings zeichnete sich schon früh ab, dass die Veranstalter die Vorgabe zur Länge der Redezeit nicht so genau
nahmen. Lothar Winter aus Tetschendorf sorgt sich darum, dass im ländlichen Raum zukünftig weniger Wohneigentum entstehen darf. Das geht aus den Entwürfen zur Landesentwicklungsplanung (LEP) hervor. „Dieser Plan ist zu stark aus Berliner Perspektive entwickelt“, so Jan Redmann. Der sogenannte zackenförmige Siedlungsstern reicht nur wenig über den Speckgürtel der Hauptstadtregion hinaus. Nach dieser Planung würden etwa in dem 500-Einwohner-Dorf Wulkow, in dem Sven Deter wohnt, innerhalb der nächsten zehn Jahre nur noch vier Baugrundstücke ausgewiesen werden können. „Das spiegelt nicht die Realität wieder und bremst die Stadtflucht“, so Deter. Und: „Derzeit liegt der zweite Entwurf der Planung vor und die Kreistage müssen dazu Stellung nehmen.“ Er spricht sich dafür aus, Entscheidungen in diesem Bereich der Hoheit der Kommunen zu überlassen. Jürgen Paul aus Wittstock
brachte das Gespräch auf die Kreisumlage: „Die Schmerzgrenze ist längst erreicht.“ Er fragte Deter, wie er die weitere Entwicklung einschätze. „Mein Ansatz ist immer, dass die Kreisumlage nicht höher als notwendig sein soll.“ Mit Hilfe der Kreisumlage wird aber auch der öffentliche Verkehr bezuschusst. „Das wird in Zukunft noch zunehmen, um den Einwohnern vernünftige Angebote zu machen“, so Deter. Martin Schäfer aus Sewekow sorgt sich um die Kommunikation zwischen Landrat und den Bürgermeistern in den Kommunen. „Gespräche finden nicht statt, sondern nur wenn es einen Crash gibt oder Feiern anstehen“, so Schäfer. Ihm ist es wichtig, dass alle eine gleiche Sprache sprechen. Sven Deter: „Entscheidungen, die notwendig sind,
müssen erklärt werden. Bei schwierigen Entscheidungen müssen die Leute mitgenommen werden. Das gesprochene Wort gilt.“ Eltern aus der Kita „Gänseblümchen“ in Zaatzke sorgen sich um das Einhalten der gesetzlich
vorgeschriebenen Beteiligungspflicht. „Der Träger gibt die Schließzeiten vor, obwohl die Öffnungszeiten beteiligungspflichtig sind“, sagte ein Vater. Er wundert sich, dass die Elternbeiträge sich von Kommune zu Kommune
unterscheiden. „Optimal wäre, wenn es keine Schließzeiten gibt und die Gebühren langfristig sinken“, so Sven Deter. Hans-Heinrich Grünhagen
merkte an: „Das Thema Kita ist immer wieder in der Gemeinde auf der Tagesordnung, doch das alles muss auch finanziert werden.“ Damit meinte er auch die Rückerstattung an zu hohen Essengeldbeiträgen an die Eltern. „Gut 100 000 Euro kommen jetzt auf die Gemeinde zu und auch in Zukunft wird das ein Problem sein, wenn Essenanbieter mit ihren Kosten höher liegen“, sagte er. Der Vater aus der Kita in Zaatzke spricht sich dafür aus, dass „wir weg von
dem Gedanken der Dienstleistung kommen, sondern Kinder als Aufgabe für die Gesellschaft sehen.“ Deter sucht im Falle seiner Wahl als Landrat „nach Vergleichen mit anderen Landkreisen, um sinnvolle Dinge auch adaptieren zu
können“. Ob das beitragsfreie Kitajahr in Zukunft tatsächlich den Kindern bessere Startmöglichkeiten in der Schule bietet, bezweifelte eine Frau aus Wernikow: „Das bringt nicht mehr an Bildung.“ Auch die Nähe von Behörden
wurde diskutiert. „Wo bleiben das Soziale und die Bürgerfreundlichkeit?“, fragte Petra Mauf aus Wernikow. Sie kann nicht nachvollziehen, warum die Rentenstelle in Wittstock ihre Türen geschlossen hat und die zuständige
Stelle in Neuruppin telefonisch nicht erreichbar ist. Neu ist auch, dass in der Agentur für Arbeit in Wittstock keine Meldungen zur Arbeitslosigkeit mehr angenommen werden. „Eine Strecke nach Neuruppin ist 55 Kilometer lang, und diese Kosten werden nicht von der Behörde ersetzt“, so eine Frau aus Wernikow. Sven Deter sieht ein, dass „Bürgersprechstunden notwendig sind und eventuell auch mobile Beratungen angeboten werden.“
Quelle: Sven Deter  

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