Presse
13.12.2017, 15:40 Uhr | Ruppiner Anzeiger 13.12.2017 / Holger Rudolph
„Gott schütze Rheinsberg!“
Jan-Pieter Rau verabschiedete sich bei seiner letzten Stadtverordnetensitzung als Bürgermeister
Rheinsberg (hr) „Gott schütze Rheinsberg!“, sagte Rheinsbergs Bürgermeister Jan-Pieter Rau (CDU) zum Ende seiner Abschiedsrede bei der Stadtverordnetensitzung am Montag. Zuvor hatte er reichlich Lob von vielen
Seiten erhalten. Neuruppins Bürgermeister Jens-Peter Golde (Pro Ruppin)
bekräftigte, dass er stets mit seinem Amtskollegen sehr gut zusammengearbeitet habe. Auch um Neuruppin habe Rau sich als
Personalchef der dortigen Stadtverwaltung schon vor seiner achtjährigen Bürgermeister-Zeit in Rheinsberg verdient gemacht. Der Kulturstadt Rheinsberg gab er mit auf den Weg, künftig durchweg eine ihr angemessene Streitkultur zu pflegen. Auch der Granseer Amtsdirektor Frank Stege (CDU) war voll des Lobes: „Ich arbeite seit Jahren mit Herrn Rau sehr gut und
vertrauensvoll zusammen.“ Dies gelte auch für die Arbeit im Tourismusverband. Stege: „Dafür bedanke ich mich ganz herzlich.“ SPD-Fraktionsführer und Kernstadt-Ortsvorsteher Sven Alisch verlas eine Erklärung aller Fraktionen mit Ausnahme von BVB/Freie Wähler. Er erinnerte daran, dass Rau das Rathaus 2010 von Vorgänger Manfred Richter (SPD) „in einer finanziellen Schieflage und mit Problemen in kommunalen Gesellschaften“ übernommen habe. Diese Schwierigkeiten gebe es nun nicht mehr. Stets ein offenes Ohr habe Rau auch für die Sorgen der Feuerwehrleute gehabt. Dafür stünden die 1,36 Millionen Euro, die während der Amtszeit von Rau in die Technik investiert wurden. So sei es sehr gut zu verstehen, dass Rau am Sonnabend zum Ehrenmitglied der Wehr ernannt wurde. Alisch lobte auch Raus Einsatz für Ausbau und Sanierung von Kitas, die Instandsetzung der Dorfgemeinschaftshäuser, den Erhalt der Schulstandorte Rheinsberg und Flecken Zechlin sowie für den Ausbau von Straßen: „Für all dies gilt dir Dank und Anerkennung.“ Mit Kritik wolle er sich „heute mit Rücksicht auf das Amt
und die Person, die sich der Herausforderung, Bürgermeister zu werden, gestellt hat, zurückhalten“. Diesem Thema werde man sich zu gegebener Zeit widmen.
Horst-Rainer Maranke (CDU), Ortsvorsteher in Flecken Zechlin, sagte: „Unser ganz herzliches Dankeschön für acht Jahre hervorragender Arbeit an Herrn
Rau.“ Dieser habe stets kurzfristig Termine angenommen. Sehr gut sei auch die Zusammenarbeit hinsichtlich des Vorbereitens der künftigen Feuerwache gewesen. Hans-Georg Rieger (BVB/Freie Wähler) schloss sich den Glückwünschen an. Dann setzte Frank-Rudi Schwochow (BVB/Freie Wähler) nach, der als neuer Bürgermeister von Rheinsberg seinen Dienst am 22. Januar antreten wird: „Ich möchte hier und heute für unsere Fraktion die Gelegenheit nutzen, Herrn Rau zu danken.“ An der Ordnung der öffentlichen
Finanzen habe auch Rau einen Anteil gehabt, was als Erfolg zu verbuchen sei. Schwochow wünschte Rau „für den weiteren Berufs- und Lebensweg alles
Gute“ und überreichte ihm einen Blumenstrauß. Auch von den Vorrednern hatte es Präsente oder Gutscheine gegeben. Anschließend überbrachten 30 Feuerwehrleute Rau einzeln jeweils eine rote Rose. Einige Bürger schlossen sich beim Schlangestehen für ein Dankeschön an. Der scheidende Bürgermeister war sichtlich bewegt von so viel Dank und Zustimmung: „Ich habe gern acht Jahre lang der Stadt Rheinsberg gedient. Wir haben gemeinsam viel erreicht.“ Auch künftig werde die gute Zusammenarbeit
innerhalb der Stadtverordnetenversammlung für Rheinsberg sehr wichtig sein.
Rau dankte allen Mitarbeitern seiner Verwaltung. Sein besonderer Dank galt Wirtschaftsreferent Thomas Lilienthal: „Er hat auf verschiedenen Positionen innerhalb der Verwaltung gearbeitet und Großartiges geleistet.“ Abschließend
sagte Rau: „Ich wünsche Ihnen allen alles Gute zum Wohle dieser Stadt. Gott schütze Rheinsberg!“
aktualisiert von Nando Strüfing, 13.12.2017, 15:44 Uhr

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