Presse
02.02.2018, 08:58 Uhr | MAZ - Ruppiner Tageblatt 2.2.2018 / Andreas Vogel
Prügeleien: Polizei und Kreis ringen um Lösungen
CDU-Abgeordnete fordern zügige Abschiebung
Neuruppin. Schlägereien mit Asylbewerbern aus Tschetschenien in den vergangenen Tagen in Neuruppin (die MAZ berichtete) und Wittstock beschäftigen nicht nur Polizei und Staatsanwaltschaft, sondern auch die
Kreisverwaltung. Die Vertreter der Ämter und Behörden trafen sich gestern in der Polizeidirektion, um nach einer Lösung zu suchen. „Bei Jugendlichen und Heranwachsenden geht es in erster Linie um den Erziehungsgedanken“,
sagte Polizeichef Frank Storch. Landrat Ralf Reinhardt (SPD) kündigte zusätzliche Fortbildungsangebote an. So soll es im April in Rheinsberg um den „Umgang mit aggressiven Kindern“ gehen. Das Angebot richte sich nicht allein an Lehrer und Erzieher, sondern auch an Sozialarbeiter und ehrenamtliche Helfer, betonte Reinhardt. Landrat und Polizeichef warnten davor, die Probleme allein auf Zuwanderer oder gar eine spezielle
Bevölkerungsgruppe zu beziehen. „Es geht immer um Einzelpersonen“,
betonte Storch. Er räumte jedoch ein, dass durchaus der Eindruck entstehen könnte, dass Tschetschenen in jüngster Vergangenheit besonders auffielen. Laut Landrat Ralf Reinhardt leben im Landkreis Ostprignitz-Ruppin etwa 300 Tschetschenen, unter ihnen gebe es „weniger als 30 Problemfälle“. Indes haben die CDU-Politiker Jan Redmann aus Wittstock und Sebastian Steineke aus Neuruppin gestern die Ausländerbehörde des Kreises zum „konsequenten
Handeln“ aufgefordert. Sonst mache sich der Rechtsstaat „lächerlich“. Hingegen verwies eine Kreissprecherin darauf, dass die Ausländerbehörde erst dann handeln könne, wenn rechtskräftige Urteile vorliegen. Das ist demnach derzeit nicht der Fall. Bei der Runde gestern bei der Polizei saß aber auch die Staatsanwaltschaft mit am Tisch. In Wittstock war es zu einer
Schlägerei auf dem Marktplatz gekommen, in Neuruppin häufen sich Auseinandersetzungen am Ruppiner Einkaufszentrum. Beteiligt waren Mitglieder einer tschetschenischen Familie, die in Wittstock lebt und durch Gewaltbereitschaft auffällt. av
 
02.02.2018, 09:01 Uhr

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